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Coronavirus: Das Rennen um den Impfstoff

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Coronavirus: Das Rennen um den Impfstoff
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AFP
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Die Zahl der Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus ist weiter gestiegen. Laut WHO sind weltweit mehr als 1.000 Menschen an der Lungenerkrankung gestorben.

Insgesamt gibt es rund 43.000 Fälle, bei denen eine Infektion mit dem Virus nachgewiesen wurde. 99 Prozent davon kommen aus China. Im ganzen Rest der Welt wurden mehr als 300 Erkrankungen bestätigt, davon 14 in Deutschland.

Laut Weltgesundheitsorganisation kann eine Pandemie noch verhindert werden. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus rief alle Staaten auf, mehr zu tun:

Wir haben eine realistische Chance, diesen Ausbruch zu stoppen. Wir haben noch die Gelegenheit dazu. Man Die Zahl der Fälle in China und die im Rest der Welt sind nicht miteinander zu vergleichen. Sobald man die Gelegenheit dazu hat, sollte man entschieden handeln. Das ist unsere Botschaft an den Rest der Welt: Lasst uns versuchen diese Chance zu ergreifen. Wenn wir verlieren, werden wir es bereuen.

Das Rennen um den ersten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus läuft. Weltweit arbeiten mehrere Teams an der Entwicklung. Paul McKay vom Imperial College London betont jedoch:

Wettrennen beinhaltet ein gewisses Konkurrenzdenken, aber in Wirklichkeit teilen alle die Informationen miteinander. Die Chineses zum Beispiel haben, sobald das Genom des Virus entschlüsselt war, diesen Fund allen zur Verfügung gestellt. In diesem Fall wäre es also nicht richtig, von Konkurrenz zu sprechen.

Nicht nur die Labore sondern auch die Gesundheitsbehörden kooperieren. Derzeit versuchen sie alle Personen zu ermitteln, die mit einem Briten in Kontakt waren, der in diesem Krankenhaus in London behandelt wird. Der Mann ist ein sogenannter Superverbreiter, da er mehrere Menschen in einem Skiort in Frankreich infiziert hat.

In Frankreich und Großbritannien versucht man nun die Personen, die möglicherweise ebenfalls infiziert sind, ausfindig zu machen, um einen Ausbruch des Virus in Europa zu verhindern.

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