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Rembrandt in Madrid

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Rembrandt in Madrid
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Rembrandt, Meister des Lichts, der wohl berühmteste holländische Künstler aller Zeiten. Das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid widmet Rembrandt van Rijn eine Ausstellung, die sich speziell seinen Portraits widmet. Titel: "Rembrandt und das Porträt in Amsterdam" zeigt 80 Gemälde und 16 Stiche Rembrandts, von denen einige noch nie zuvor in Europa zu sehen waren.

Die Ausstellung ist eine chronologische Reise durch die Kunst des Portraits im so genannten Goldenen Zeitalter) der Niederlande. In Madrid versammeln sich Leihgaben aus den Niederlanden, dem New Yorker Metropolitan Museum of Art, der Eremitage in St. Petersburg, der National Gallery in Washington und privaten Sammlungen aus aller Welt.

Zusammengestellt wurde die Schau von Norbert E. Middelkoop, Kurator am Amsterdamer Museum. Sie zeigt auch die Geschichten hinter den Portraitierten: Ehepaare, Handwerker bei der Arbeit, Kinder, Wissenschaftler, Geschäftsleute, die Künstler selbst.

Norbert E. Middelkoop, Amsterdam Museum, Kurator

"Wie die meisten seiner Zeitgenossen produzierte auch Rembrandt Selbstporträts, um für sich selbst zu werben. Es war ein Marketing-Instrument".

Rembrandt war nicht nur ein Meister des Lichts, er erneuerte die Porträtmalerei, denn er bildete nicht einfach ab. Als erster gab er seinen Modellen Freiheit über das reine Abbild hinaus, Rembrandt spiegelt in seinen Werken Emotionen wider.

María del Mar Boronia, Chefkuratorin am Thyssen-Bornemisza Museum

"Wir sehen etwas, was vielleicht Traurigkeit ist, vielleicht Verzweiflung ... Aber natürlich sehen wir auch Freude. Seine Figuren haben immer etwas meditatives, die immer den Betrachter anschauen, so dasss sich beide gegenüberstehen, um uns etwas zu erzählen."

Die Ausstellung "Rembrandt und das Porträt in Amsterdam" ist noch bis zum 24. Mai im Thyssen-Museum in Madrid zu sehen.