US-Vorwahlen: Sanders gewinnt deutlich in Nevada

US-Vorwahlen: Sanders gewinnt deutlich in Nevada
Copyright Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.Eric Gay
Copyright Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Von Sebastian Zimmermann mit dpa, AP, AFP
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Der US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die dritte Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Nevada gewonnen.

WERBUNG

Der US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die dritte Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Nevada gewonnen. US-Medienberichten zufolge entfielen nach Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmen 46,6 Prozent auf Sanders.

Der 78-jährige bedankte sich bei seinen Wählern für die Unterstützung:

In Nevada stehen Menschen aus mehreren Generationen und mehreren Kulturen hinter uns - so werden wir nicht nur in Nevada gewinnen, es wird das ganze Land mitreißen.
Bernie Sanders
Präsidentschaftsbewerber Demokraten

Andere Kandidaten abgeschlagen

Auf Platz zwei kam der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden. Er erhielt 19,2 Prozent der Stimmen. Der 77-jährige sagte, dass die Presse schnell Menschen für tot erkläre. Doch man werde zurückkommen und gewinnen, so Biden.

Pete Buttigieg, früherer Bürgermeister von South Bend (Indiana), erzielte 15,4 Prozent und die Senatorin Elizabeth Warren 10,3 Prozent. Offizielle Angaben der Demokraten lagen zunächst noch nicht vor.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich über Twitter zu den Vorwahlen. Dem "verrückten Bernie" gehe es offensichtlich gut, schrieb er, Biden und der Rest würden schwach aussehen und "Mini Mike" werde seinen Wahlkampf auf keinen Fall wieder aufnehmen, so Trump.

Demokraten: Sanders liegt vorn

Sanders festigt damit seine Position als Spitzenreiter in dem Rennen um die Kandidatur der Demokraten für das Präsidentschaftsamt. In nationalen Umfragen hat er Biden in der Favoritenrolle bereits abgelöst.

Die Vorwahlen werden bis Juni andauern. Im Sommer veranstalten Demokraten und Republikaner dann ihre großen Nominierungsparteitage. Dort werden sie ihren jeweiligen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 festlegen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Nur 8,3 % in South Carolina: Buttigieg gibt auf

Prozess gegen Donald Trump: Person zündet sich vor Gerichtsgebäude an

Entfremdet vom britischen Königshaus? Prinz Harry ist offiziell "US resident"