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Coronavirus: 5 neue Fälle in Deutschland, Österreich und Schweiz

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Spital in Innsbruck
Spital in Innsbruck   -   Copyright  Screenshot via AP
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Am Dienstagabend ist der erste Fall eines Coronavirus-Patienten in Baden-Württemberg gemeldet worden. Es handelt sich laut Gesundheitsministerium in Stuttgart um einen Mann aus dem Landkreis Göppingen. Er soll sich auf einer Italien-Reise mit Covid-19 angesteckt haben.

Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es mindestens einen neuen Fall. Ein Ehepaar, das zwar nicht in China war, aber laut Rheinischer Post Verbindungen zu Chinesen hatte, wurde von Erkelenz zur Universitätsklinik nach Düsseldorf gebracht. Mindestens eine der beiden Personen ist an Covid-19 erkrankt, ihr Zustand ist kritisch. Obwohl es sich um eine relativ junge Person handelt, ist ihr Zustand nach Behördenangaben kritisch; sie soll an einer Vorerkrankung leiden, das erhöht das Risiko für kritische Verläufe der Infektion.

Erste Fälle auch in Österreich und der Schweiz

Österreich hat seine ersten bestätigten Coronavirus-Fälle. Zwei Personen, beide 24 Jahre alt, sind in einem Spital in Innsbruck untergebracht. Nach Angaben des Krankenhauses geht es ihnen soweit gut, sie seien inzwischen fieberfrei.

Die beiden hatten sich selbständig an die Leitstelle des Bundeslandes Tirol gewandt und ihre Symptome geschildert. Möglicherweise haben die beiden sich in Italien angesteckt. Nach Angaben des österreichischen Sozialministeriums sind sie erst kürzlich von einer Reise zurückgekommen.

In Innsbruck ist ein Hotel abgeriegelt worden. Dort hatte angeblich eine der beiden Erkrankten – offenbar an der Rezeption – gearbeitet.

Coronavirus-Fälle in Österreich und der Schweiz: nahe an Norditaliens betroffenen Regionen

Ebenfalls bestätigt wurde ein Corona-Fall in der Schweiz. Betroffen ist eine Person im Kanton Tessin. Dieser grenzt an die Lombardei, die italienische Region, die besonders vom Coronavirus betroffen ist. Das Bundesamt für Gesundheit teilte mit, der Gesundheitszustand der betroffenen Person sei gut. Sie habe sich vor etwa zehn Tagen in Italien aufgehalten.

Am Sonntag hatte Österreich zwei Züge aus Italien an der Grenze gestoppt, wegen Coronavirus-Verdachts bei Passagieren. Die Tests fielen jedoch negativ aus, die Züge durften mit Verspätung weiterfahren.

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