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Kampf gegen Panik und Klagen der festsitzenden Touristen auf Teneriffa

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Kampf gegen Panik und Klagen der festsitzenden Touristen auf Teneriffa
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Regierungen und die WHO kämpfen zur Zeit auch gegen Angst und Panik. Seit Donnerstag breitet sich das Coronavirus - offiziellen Zahlen zufolge - außerhalb von China stärker aus als im Ursprungsland von Covid-19.

Zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten zählt Norditalien, wo es 435 bestätigte Infektionen und zwölf Tote gibt. In China liegt die Zahl der Toten bei über 2.600, die der mit Sars-CoV-2 Infizierten bei über 76.000. In der am schlimmsten betroffenen Provinz Hubei inzwischen mehr als 26.000 mit dem Coronavirus Infizierte als geheilt. Das Staatsfernsehen verbreitet Bilder von Patienten, die die Krankenhäuser verlassen.

Eine Karte der Johns Hopkins Universität in Baltimore zeigt die offiziellen Zahlen in Echtzeit.

WHO zur Lage in Italien: "Es gibt keinen Grund zur Panik"

Die Weltgesundheitsorganisation ist mit den in Italien getroffenen Maßnahmen zufrieden.

Dr. Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, erklärte in Rom: "Es gibt in der Tat keinen Grund zur Panik und die Menschen der Regierung in Italien vertrauen. Das Gesundheitsministerium, der Katastrophenschutz, die EU, wir sind gemeinsam bereit, die Kapazitäten zu erhöhen".

Klagen der Touristen in Hotel auf Teneriffa

Auf Teneriffa klagen einige Gäste, die in dem Hotel festsitzen, in dem sich ein mit dem Coronavirus infizierter italienischer Arzt aufgehalten hatte. Unter den fast 1.000 Touristen sind etwa 100 Deutsche.

Sören Christensen aus Dänemark ist mit seiner Frau und zwei Enkeln dort. Er meint: "Die Frage ist, was wir in den kommenden vierzehn Tagen machen. Wir haben nicht genug Bücher für zwei Wochen. Aber wir spielen Karten, Backgammon und Schach."

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Touristin im Hotel H10 Costa Adeje Palace in La CaletaAP Photo

Einige befürchten, dass sich das Virus in dem Hotel ausbreiten könnte wie auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" - auch wenn es dafür bisher keine Anzeichen gibt.

Covid-19 jetzt auch in Algerien

AP Photo/Anis Belghoul
Krankenhaus in Algerien, in dem Verdachtsfälle isoliert wurdenAP Photo/Anis BelghoulAnis Belghoul

Außerhalb von Europa gibt es die ersten Coronavirus-Infektionen in Brasilien und Algerien. In der Hauptstadt Algier wurden die Crew eines Fluges sowie mehrere andere Personen isoliert, die mit einem Italiener in Kontakt standen, der am 17. Februar nach Algerien gereist war und mit dem Coronavirus infiziert ist.

Donald Trump: "Risiko in den USA sehr gering"

In den USA sind 60 Erkrankungen registriert. US-Präsident Donald Trump erklärte: "Wir sind für alles vorbereitet - egal ob es einen größeren Ausbruch geben wird oder nicht. Zur Zeit ist das Risiko sehr gering - und wir wollen, dass das so bleibt."

Trump ernannt Vize-Präsident Mike Pence zum Leiter des Krisenstabes für das Coronavirus.

AP Photo/Manuel Balce Ceneta
Pressekonferenz zum CoronavirusAP Photo/Manuel Balce CenetaManuel Balce Ceneta