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"Wie im Film": Coronavirus zwingt NBA in die Knie

"Wie im Film": Coronavirus zwingt NBA in die Knie
Copyright  Rich Pedroncelli/The Associated Press
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Das Coronavirus zwingt die stärkste Basketball-Liga der Welt in die Knie: In den USA wird die NBA-Saison unterbrochen – auf unbestimmte Zeit. Die drastische Entscheidung ist eine Reaktion auf die Covid-19-Erkrankung eines Spielers, Rudy Gobert von den Utah Jazz, ein gebürtiger Franzose.

"Beängstigend"

Fans, Trainer und Spieler sind geschockt. "Es ist eine ziemlich beängstigende Situation", sagt Mike Malone, Coach der Denver Nuggets. "Ich bin schon sehr lange in diesem Business. Und ich kann mich nicht erinnern, dass jemals mitten in der Saison eine Pause eingelegt wurde. Das sind Dinge, die sonst nur im Film passieren und jetzt plötzlich im echten Leben. Wir können nur von Tag zu Tag schauen, wie sich die Dinge entwickeln und hoffen, immer mehr Klarheit zu bekommen."

Goberts Erkrankung wird in US-amerikanischen Medien als besonders "pikant" bezeichnet. Der 27-Jährige soll sich noch vor wenigen Tagen auf einer Pressekonferenz über die aus seiner Sicht übertriebene Vorsicht in der Corona-Krise amüsiert und demonstrativ Mikrofone berührt haben.

Fans nach Hause geschickt

Der erste NBA-Corona-Fall wurde kurz vor dem Spiel der Utah Jazz gegen die Oklahoma City Thunder bekannt. Die Partie wurde vor dem Anpfiff abgesagt – Tausende enttäuschte Fans mussten die Halle in Salt Lake City verlassen.