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Vorsichtiger Optimismus: Keine Corona-Neuinfektionen in China

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Vorsichtiger Optimismus: Keine Corona-Neuinfektionen in China
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China hat erstmals seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus landesweit keine lokalen Neuinfektionen verzeichnet. Selbst in der besonders schwer betroffenen Stadt Wuhan soll es keine neuen Fälle mehr geben.

Wie zuverlässig sind die offiziellen Daten?

Ob die offizielle Statistik die wahre Lage widerspiegelt und wie hoch die Dunkelziffer ist, bleibt jedoch unklar.

Aus Wuhan heimkehrendes medizinisches Personal wird zwar bejubelt, aber die stellvertretende Direktorin der medizinischen Verwaltung der nationalen Gesundheitskommission ist nur verhalten optimistisch:

"Wenn sie wieder in Tianjin sind, sollten sie sich gut ausruhen, bevor sie wieder den Kampf gegen die Epidemie aufnehmen. Unsere Mission ist noch nicht zu Ende", so Jiao Yahui.

Auch wenn es laut den offiziellen Angaben keine lokalen Neuinfektionen mehr geben soll, stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen - was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Jüngsten Angaben der Pekinger Gesundheitskommission zufolge wurden 34 neue "importierte Fälle" registriert.

Öffentliches Leben im ganzen Land stark eingeschränkt

Chinas Führung hatte ab Ende Januar etwa 60 Millionen Menschen in der besonders schwer betroffen Provinz Hubei unter Zwangsquarantäne gestellt. In der Millionenmetropole Wuhan, wo das Virus ursprünglich ausgebrochen war, durften die meisten Menschen wochenlang nicht mehr auf die Straße. Im ganzen Land wurde das öffentliche Leben stark eingeschränkt.

China beklagt täglich noch immer neue Todesfälle. Am Donnerstag kamen acht Tote hinzu, womit die Gesamtzahl der Opfer auf 3245 Fälle stieg. Insgesamt wurden auf dem chinesischen Festland 80.928 Infizierte registriert, von denen sich mehr als 66.000 wieder erholt haben.