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Video: So schlimm sieht es in Madrids Krankenhäusern momentan aus

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Von Ronald Krams
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Video: So schlimm sieht es in Madrids Krankenhäusern momentan aus
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Das spanische Gesundheitssystem ist mittlerweile an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Experten warnen seit Wochen vor einem Kollaps. In manchen Krankenhäusern herrscht Notstand, so auch in der Klinik "Severo Ochoa" in Madrid.

Die Notaufnahme ist überfüllt, die Patienten liegen teilweise auf Matten auf dem Boden oder müssen in den Gängen ausharren. Dazu Luis Díaz Izquierdo, Notarzt im Krankenhaus Severo Ochoa:

"Ich will mich nicht in die Politik einmischen, weil dies nicht der richtige Zeitpunkt ist. Aber wenn ich im Fernsehen erfahre, dass es genügend Material gibt und wir oder die Kollegen klagen, dass es nicht genügend Material gibt, kann ich es nicht glauben".

"Wenn die Regierung erklärt, dass wir alles haben, dann ist das nicht wahr. Wenn sie sagen, wir haben 300.000 Testkits, dann ist das sehr schön. Aber diese Kits müssen von Fachleuten eingesetzt werden, die wissen, wie man das macht. Wenn nicht, wozu braucht man sie dann?"

Mehr als 56.000 Menschen haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Spanien mit dem Coronavirus infiziert, allein in Madrid kletterte die Zahl der Fälle auf 17.000. Am Mittwoch gab es in Spanien mehr Tote durch COVID-19 als in China.

Allerdings gibt die Zahl der als geheilt Entlassenen aus den Krankenhäusern in Madrid Grund zur Hoffnung. Diese lag am Donnerstag bei knapp 3.900. Landesweit waren etwa 7.000 Menschen wieder gesund.