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Covid-19 trifft Griechenlands Tourismus schwer

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Covid-19 trifft Griechenlands Tourismus schwer
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Griechenland hat seit fast zwei Jahren den Euro-Rettungsschirm verlassen. Nun steht das Land wegen des Coronavirus vor einer neuen Rezession. Die griechische Regierung bittet um eine gemeinsame Staatsanleihe mehrerer EU-Mitgliedstaaten zur Bewältigung der Krise.

Dazu Giorgos Pagoulatos, Direktor der griechischen Stiftung für Europa- und Außenpolitik

"Es besteht die Befürchtung, dass die Mitgliedsstaaten der Eurozone nicht auf den europäischen Stabilitätsmechanismus zurückgreifen. Dies würde die bereits bestehende hohe öffentliche Schuldenlast noch weiter verschlimmern".

"Das Problem dabei ist unter anderem, dass mit weiteren Forderungen zu rechnen sein könnte, wenn ich das so sagen darf. Das ist eine höchst unerwünschte Perspektive".

Der Tourismus in Griechenland ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie stark betroffen. Das Land steht still, die Gäste bleiben aus. Die Folgen sind nicht abzusehen.

"Ich denke, es ist sicher, dass wir von den Touristen künftig medizinische und gesundheitliche Garantien erwarten. Dies gehört zu den Forderungen nach einer Infrastruktur, die die Gesundheit und die Sicherheit der im Tourismus tätigen Personen gewährleistet".

"Ich denke, es ist sehr wahrscheinlich, dass wir eine Intensivierung der Bemühungen erleben werden, die Gesundheitssicherheit vor Ort viel systematischer zu etablieren. Dies gilt nicht nur für Griechenland, sondern für ganz Europa".

Die Tourismusindustrie in Griechenland hofft bestenfalls, im nächsten Jahr wieder auf die Beine zu kommen.