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Dubai ist Coronavirus-Drehkreuz: 2/3 der Welt schnell zu erreichen

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Virus Outbreak WHO Emergency Response
Virus Outbreak WHO Emergency Response   -   Copyright  Kamran Jebreili/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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In der Coronavirus-Krise ist die schnelle internationale Verteilung von medizinischem Material besonders wichtig. Dubai gilt als das größte humanitäre Drehkreuz der Welt, in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat auch die Weltgesundheitsorganisation WHO ihr Einsatz- und Logistikzentrum.

WHO-Einsatzleiter Robert Blanchard erklärt seine Aufgabe: "Wir befinden uns mitten in einer noch nie dagewesenen Pandemie. Für die Bemühungen, das Virus einzudämmen ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir jetzt in der Lage sind, die Materialien so schnell weltweit zu verteilen.

Bisher haben wurden eine Million OP-Masken, eine Million Paare OP-Handschuhe und über 100.000 Schutzkittel für Intensivstationen auf der ganzen Welt verschickt. Die derzeitigen weltweiten Reisebeschränkungen verursachen logistische Probleme.

Robert Blanchard beklagt: "Aufgrund des begrenzten Platzangebots im Frachtbereich und bei den Passagierflügen wird es für uns immer schwieriger, Flüge zu schwer erreichbaren Zielen zu organisieren. Deshalb arbeiten wir derzeit mit der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate zusammen, um Lieferungen nach Afrika, Asien und in den Nahen Osten durch Charterflüge zu verteilen.

Die geographische Lage von Dubai ist besonders wichtig für den internationalen Transport. Deswegen wurde in Dubai die "International Humanitarian City" IHC aufgebaut.

IHC-Chef Giuseppe Saba sagt: "Von Dubai aus kann man in 6 bis 8 Flugstunden zwei Drittel der Weltbevölkerung erreichen. Heute betrifft die Pandemie des Coronavirus die ganze Welt. Aber Dubai hat für zwei Drittel der Weltbevölkerung eine logistisch strategische Position".

Die Hilfsgüter sollen so schnell wie möglich verschickt werden, die Vorräte müssen wieder aufgefüllt werden, und das Team hier bereitet sich auf mögliche weitere Wellen von COVID-19 vor sowie auf andere Gesundheitsgefahren in den kommenden Monaten.