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#Öffnungsdiskussionsorgien: 10 Tweets zum Wort des Tages

German Chancellor Angela Merkel in Berlin, Germany, on April 20, 2020. (Photo by Markus Schreiber / POOL / AFP)
German Chancellor Angela Merkel in Berlin, Germany, on April 20, 2020. (Photo by Markus Schreiber / POOL / AFP)   -   Copyright  MARKUS SCHREIBER/AFP
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An diesem Montag hat Angela Merkel davor gewarnt, dass Deutschland in der Coronavirus-Krise "noch lange nicht über den Berg" sei. Die Bundeskanzlerin forderte nicht nur die Bürger zum Einhalten der geltenden Regeln auf, sondern auch die Ministerpräsidenten der Bundesländer, bei den Lockerungen nicht zu schnell voranzuschreiten. Sie beschrieb die Situation als "trügerisch", weil die Zahlen erst in 14 Tagen zeigten, welche Konsequenzen die ersten Lockerungen des Shutdown haben.

Merkel sagte bei einer Pressekonferenz: "Es wäre jammerschade, wenn wir sehenden Auges in einen Rückfall gingen, wenn wir sehenden Auges die ersten Erfolg gefährden würden. Deswegen dürfen wir uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen."

Nach Informationen der Agentur dpa kritisierte sie am Morgen in der Videokonferenz des CDU-Präsidiums die "Öffnungsdiskussionsorgien" in einigen Bundesländern. Einige kritisieren die Kanzlerin für diesen Begriff, andere stimmen Angela Merkel zu.

Auf jeden Fall gehören die "Öffnungsdiskussionsorgien" zu den deutschen Wörten, die wegen ihrer Länge und Komplexität Nicht-Muttersprachler beeindrucken.

Hier sind einige der Reaktionen auf Twitter. Die einen loben Merkels konsequente Haltung, die anderen - besonders Politiker von FDP und AfD, aber auch einige Linke - beklagen einen Mangel an Demokratie.

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