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Viele Russen verbringen den Corona-Lockdown in ihrer Datscha

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Viele Russen verbringen den Corona-Lockdown in ihrer Datscha
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Die Corona-Lockdowns haben auch Russland im Griff. Die Menschen sollen, wo immer möglich, zu Hause bleiben.

Glücklich die, die über eine Datscha verfügen: Viele von ihnen haben wegen Corona ihre Stadtwohnung gegen das Freizeithaus eingetauscht.

Zum Beispiel die 53jährige Lehrerin Natalia Sapiga. Eigentlich wohnt sie in Istra, nordwestlich von Moskau.

"Ganz sicher vor dem Virus sind wir nicht, aber ich fühle mich hier zu 90 Prozent sicher. Hier sind weniger Leute und wir halten uns an die Sicherheitsregeln, die man uns empfohlen hat."

42 Prozent der Russen haben laut der russischen Marktforschungseinrichtung WZIOM eine Datscha. Die Zahl geht zurück. Ein solches Häuschen steht in Sokolniki und gehört der Biologin Natalia Bannikova.

"Ich will, dass es bald vorbei ist, aber nicht, weil ich nach Moskau zurück will, sondern ich will einfach wieder Bewegungsfreiheit haben. Es bedrückt mich sehr, jemanden um Erlaubnis zu fragen, ob ich irgendwo hingehen kann."

In Russland gibt es aktuell mehr als 62.000 bestätigte Infektionen. Über 550 Menschen sind hier bislang an Covid-19 gestorben.