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EU-Hackathon gegen das Coronavirus

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EU-Hackathon gegen das Coronavirus
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Andrius Milinavičius ist der Gründer eines litauischen Startup-Unternehmens.

Er entwickelt Apps, mit denen freiwillige Helfer von Senioren besser mit dem Coronavirus umgehen können.

"Viele Organisationen haben Daten über Bedürftige und Daten über Freiwillige. Wir verbinden beide Datenbanken miteinander und zeigen sie auf einer Karte.

Man öffnet die App und sieht einen älteren Mitbürger, der etwa Lebensmittel braucht oder ein Paket verschicken will oder der Medizin braucht."

Technologische Lösungen erfordern oft Input von anderen innovativen Geistern.

Deshalb haben die EU-Kommission und Technologie-Unternehmen ein sogenanntes "Hackathon" organisiert.

Ziel ist, Lösungen und Geldquellen für Probleme zu finden, die das Virus aufgeworfen hat.

Es gehe nicht nur um die besten Ideen, sondern auch um die Mittel, sie zu realisieren, so EU-Forschungskommissarin Mariya Gabriel.

Ein Beispiel sei die rasche Herstellung von Ventilatoren im großen Stil und wie diese allen zugänglich gemacht werden könnten.

Softwareingenieure, -entwickler und -designer können dieses Mal nicht direkt zusammenarbeiten, aber von zu Hause aus.

Ziel ist schließlich, dem Coronavirus den Garaus zu machen.

Zwei Tage arbeite man beim Hackathon an einer Lösung, praktisch ohne Schlaf und mit wenig Essen, sagt der Gründer des Startups Vega IT, Sasa Popovic.

Man kriege also viel Arbeit geschafft, weil man motiviert sei, den Menschen zu helfen.

Mehr als 16.000 Teilnehmer haben sich beim Hackathon registriert.