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Nicht zum Spielen: Lego stellt Gesichtsschirme her

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Nicht zum Spielen: Lego stellt Gesichtsschirme her
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Das dänische Unternehmen Lego steht eigentlich für Kinderspielzeug, doch wo sonst die Kunststoffbausteine in Serie gehen, ist derzeit zumindest ein Teil der Fertigung für Gesichtsschirme bestimmt. Mit diesen Vorrichtungen werden die Augen geschützt - als Ergänzung zur Maske.

Carsten Rasmussen, Mitglied des Lego-Vorstands, erläutert: „Wir haben weniger als vier Stunden gebraucht, um das Startsignal zu geben. Wir haben nicht darauf geschaut, was das kostet. Wir waren einfach der Meinung, dass wir das natürlich tun sollten. Es ist ein großartiger Einfall.“

Mehr als 100 Leute im Einsatz

Dieser kam von einem Lego-Ingenieur, dessen Frau als Krankenschwester arbeitet. Die Konzernleitung gab grünes Licht.

„Normalerweise brauchen wir bis zu sechs Monate, um eine Form für einen neuen Stein zu fertigen. Die Mitarbeiter haben es in drei Wochen geschafft und viel dafür gearbeitet. Es sind mehr als 100 Leute, die sich dafür eingesetzt haben, denn wir wussten, dass es schnell gehen musste, weil es sonst irgendwann nicht mehr nötig ist“, so Rasmussen.

Rückendeckung holte sich Lego vom dänischen Gesundheitsamt. Das segnete den Gesichtsschirm aus der Spielzeugfabrik ab. Mittlerweile werden bis zu 13 000 Stück pro Tag hergestellt.