Italien: Lockerungen für Millionen

Italien: Lockerungen für Millionen
Copyright VINCENZO PINTO/AFP or licensors
Von euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Am Montag können Millionen Menschen in Italien wieder zur Arbeit gehen. Aber 2,7 Millionen Menschen bleiben in Fernarbeit.

WERBUNG

Im Vereinigten Königreich bleibt die Zahl der Covid-19-Toten hoch. Zuletzt gaben die Behörde bekannt, dass innerhalb von 24 Stunden 621 weitere Menschen an der Krankheit gestorben sind. Damit sind es in dem Land seit dem Ausbruch insgesamt mehr als 28 000.

"Im Verlauf der Woche hat der Premierminister verdeutlicht, dass wir den Höhepunkt der Pandemie im Vereinigten Königreich überschritten haben, aber auch dass wir noch eine Menge Arbeit haben", so eine Vertreterin der englischen Gesundheitsbehörde.

Frankreich: Bei Einreise 14 Tage Quarantäne

Frankreichs Gesundheitsminister kündigte an, dass Menschen, die ins Land einreisen, für 14 Tage abgeschottet werden, das gilt auch für Auslandsfranzosen, die in ihre Heimat zurückkehren. Die Regierung in Paris hat beschlossen, den medizinischen Notstand in Frankreich bis zum 24. Juli zu verlängern.

In Italien beginnt zu Wochenanfang die zweite Phase der allmählichen Aufhebung der Einschränkungen. Rund 4,4 Millionen Menschen sollen im Zuge der Lockerungen wieder zur Arbeit gehen können, insbesondere Angestellte von Industriebetrieben. 2,7 Millionen werden weiterhin Fernarbeit verrichten.

Island sorgt sich

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern dürfen in Österreich seit Samstag wieder öffnen, so etwa Einrichtungshäuser und Elektronikmärkte. Mancherorts bildeten sich schon vor dem Verkaufsbeginn Schlangen. Auch Dienstleister für Körperpflege arbeiten wieder.

In Island werden an diesem Montag Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten. Doch Sorgen bleiben: Da der Reiseverkehr fast vollkommen zum Erliegen gekommen ist und der Fremdenverkehr für rund ein Drittel des isländischen Bruttoinlandsprodukts verantwortlich ist, werden in dem Land erhebliche wirtschaftliche Einbußen erwartet.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Erst mal ein Espresso - aber wie wird das mit der U-Bahn in Rom?

Nicht hart genug? Migrationspakt im EU-Wahlkampf an Frankreichs Grenze kritisiert

Sechs Tote nach Explosion in Wasserkraftwerk im Norden Italiens