Praktikum auf Covid-19-Station: StudentInnen aus Russland berichten

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Russische Medizinstudentinnen berichten von ihrem Alltag im Kampf gegen das Coronavirus.

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Wer in Russland Medizin studiert, muss damit rechnen, trotz noch nicht abgeschlossener Ausbildung im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eingesetzt zu werden. Auch in anderen Länder wird das medizinische Personal auf diese Weise unterstützt und entlastet. In Russland gibt es bisher rund 155 000 Ansteckungsfälle und 1400 Tote.

Auch viele Freiwillige

„Es kann vorkommen, dass man Patienten an den Tropf hängen oder ihnen Spritzen geben muss. Man kümmert sich um eine und Person und macht sich Sorgen um sie. Und eines Tages sieht man, dass diese Person nicht mehr da ist“, so eine Medizinstudentin. Ihre Kollegin sagt: „Die ganz wichtigen Fähigkeiten haben wir hier gelernt. Wahrscheinlich werden wir einmal stolz darauf sein, an der Ausrottung der Pandemie mitgearbeitet zu haben."

Viele haben sich auch freiwillig zum Dienst gemeldet - trotz Berichten wie jenem, dass mehrere Krankenschwestern des Moskauer Kommunarka-Krankenhauses aus Protest gegen die Arbeitsbedingungen ihren Dienst quittierten.

Berichte über fehlende Schutzausrüstung

„Wir müssen uns mit einem hochansteckenden Erreger und einer sehr gefährlichen Krankheit auseinandersetzen. Man kann das nicht als ein normales Praktikum einstufen. Wir brauchen die Gewissheit, Schutzausrüstung zu bekommen, denn wir alle haben von unseren Kollegen und Doktoren gehört, dass es nicht genügend Schutzausrüstung gibt, nicht einmal für die Angestellten“, erläutert eine Medizinstudentin.

Der prominenteste Covid-19-Patient Russlands ist Ministerpräsident Michail Mischustin. Sein Sprecher betonte, Krankheit und Behandlung verliefen beim Regierungschef normal.

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