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Zum 9. Mai: Street-Art zu Ehren der Kriegshelden

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Zum 9. Mai: Street-Art zu Ehren der Kriegshelden
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Riesige Porträts von Kriegshelden erobern die Hauswände der russischen Stadt Nischni Nowgorod.Die Bilder sind Teil eines Street-Art-Projekts zur Ehren der Veteranen. Zum Beispiel Vasily Rassipnov (94), der mit 18 eingezogen wurde.

Anlass ist das Ende des 2 Weltkriegs vor 75 Jahren. Dies sei eine Hommage und gelebte Geschichte zugleich, sagt Künstler Vasily Kuklev. "Manche Leute erkennen ihn wieder und sagen, oh, das ist Iwan Wassiljewitsch, er wohnt in unserem Haus. Sie erzählen Geschichten über ihn. Andere fragen, wer ist er? Und wir erklären dann, dass er ein Kriegsveteran ist, der in Ihrer Nachbarschaft lebt. Dieses Projekt ist interessant, weil es die Aufmerksamkeit auf die Veteranen lenkt."

Nachbarin Zinaida Lubar ist in der Tat begeistert: "Eine gute Sache! Ehre und Ruhm den Menschen, die wie er für uns gekämpft haben und uns die Zukunft gebracht haben, in der wir leben".

Auch Anatoly Larin, heute 93, musste als halbes Kind in den Krieg und diente in Panzerbataillonen. "Das ist eine gute Idee, die Erinnerung wird weiterleben. Ich habe in Berlin gekämpft, in Polen und Weißrussland. Ich habe acht Medaillen anderer Länder zusätzlich zu denen der Sowjetunion."

75 Porträts sollen bis zum 9. Mai entstehen, dem Tag des Sieges, an dem in Russland das Ende Zweiten Weltkriegs begangen wird.

Die traditionelle Militärparade in Moskau wurde wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben. Es soll jedoch eine Flugshow geben.