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Armut durch Corona-Krise: Anstehen für Essen

Armut durch Corona-Krise: Anstehen für Essen
Copyright Salvatore Di Nolfi/AP
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Von Sebastian Zimmermann
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In Genf kamen Tausende Menschen zum Hockeystadion, wo der Verband Caravane de Solidarité kostenlos Essen anbot

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Genf gilt als eine der teuersten Städte der Welt. Menschen, die an der Armutsgrenze leben, sieht man hier kaum. Bis jetzt.

Denn der fast zweimonatige Lockdown in der Schweiz hat besonders schlimme Folgen für Arbeitnehmer, die ohne Papiere im Land leben.

Tausende Menschen kamen zum Genfer Hockeystadion, wo der Verband Caravane de Solidarité kostenlos Essen anbot.

Merci à nos merveilleuses petites fourmies❤️❤️🛺🚐🚐🚐🚐🚐🚐

Publiée par Caravane De Solidarité - Genève sur Samedi 9 mai 2020
Dass sich Arbeitnehmer aus der Hauswirtschaft, dem Gaststättengewerbe oder der Schattenwirtschaft zusammenschließen - das gibt es schon sehr lange.
Durch die Krise werden diese Menschen nun sichtbar. Denn nur durch Arbeit haben sie ein Einkommen. Und wenn sie, bedingt durch die Einschränkungen, nicht zur Arbeit gehen können, bekommen sie auch kein Geld.
Silvana Mastromatteo
Caravane de Solidarité

Die Arbeitslosen standen, mit Sicherheitsabstand, auf einer Länge von 1,5 Kilometern an. Es war bereits die sechste Aktion dieser Art in Genf.

Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BFS) leben rund acht Prozent der Schweizer Bevölkerung, das sind etwa 660.000 Menschen, in Armut.

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