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Lockerungen mit angezogener Handbremse

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Lockerungen mit angezogener Handbremse
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Trotz der Aufhebung mancher Pandemiebestimmungen am Montag: Das Leben ist in Frankreich längst noch nicht wieder so wie vor dem Coronavirus. Masken überall und die Aufforderung, Abstand zu halten, gehören zu den deutlichen Anzeichen.

Präsident Emmanuel Macron erörterte die Lage mit Vertretern der einzelnen Regionen Frankreichs. Er sagte, der eingeschlagene Weg sei der richtige, warnte aber davor, zu früh Siegesgesänge anzustimmen.

678 Millionen, um die Ausbreitung einzudämmen

Im Vereinigten Königreich ist es den Menschen jetzt wieder gestattet, Sport unter freiem Himmel zu treiben. Doch von Lockerungen wie andernorts in Europa sind die Briten noch weit entfernt. Die Regierung kündigte an, umgerechnet 678 Millionen Euro aufzubringen, um die Ausbreitung des Erregers in Alten- und Pflegeheimen einzudämmen. Das Vereinigte Königreich hat mit mehr als 33 000 Covid-19-Toten die weltweit zweitmeisten zu beklagen.

Wien: Mit Gutscheinen Gastwirten helfen

Aufs Meer zog es in Ladispoli im Großraum Rom einige Wellenreiter; sie genießen die vergangene Woche zumindest zum Teil zurückgewonnene Freiheit. Jedoch stieg die Ansteckungszahl in Italien zuletzt wieder, insbesondere in der Lombardei. Südtirol ist einen Schritt weiter als der Rest des Landes, seit Montag dürfen laut Beschluss des Landestages wieder Gaststätten öffnen.

Um die darbenden Kneipen und Restaurants zu unterstützen, hat sich Wien etwas einfallen lassen: Menschen mit Wohnsitz in der österreichischen Hauptstadt erhalten Verzehrgutscheine: Einzelpersonen im Wert von 25 und Haushalte mit mehreren Personen von 50 Euro. Alkoholische Getränke sind aber ausgeschlossen.