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London: Frau wird angespuckt und stirbt an Covid-19

London: Frau wird angespuckt und stirbt an Covid-19
Copyright  JULIAN SIMMONDS
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Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
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Eine Bahnhofsangestellte ist gestorben, nachdem ein mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierter Mann sie angespuckt und angehustet hatte

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Trauriger Vorfall in London: Die Bahnhofsangestellte Belly Mujinga ist gestorben, nachdem ein - seinen Angaben zufolge - mit dem Coronavirus infizierter Mann sie angespuckt und angehustet hatte. Zwei Wochen später starb Belly Mujinga an Covid-19, wie die Verkehrs-Gewerkschaft TSSA bestätigte.

Ihre Cousine Agnes Ntumba schildert, was passierte: "Sie war mit einer Kollegin unterwegs. Ein Mann sprach sie an und fragte, was Sie machen. Sie antworteten, sie würden arbeiten. Daraufhin sagte er, dass er Covid-19 habe und spuckte sie an."

Der Zwischenfall ereignete sich am Bahnhof "London Victoria" Laut Bellys Ehemann litt seine Frau unter einer Atemwegserkrankung:

Sie hatten keine Masken oder Handschuhe, sie waren also komplett ungeschützt. Ihr Arbeitgeber, das Unternehmen und der Staat, müssen aber dafür sorgen. Meine Tochter und ich haben Belly das letzte Mal am 2. April gesehen, als sie ins Krankenhaus musste, danach nicht mehr. Jetzt ist sie tot. Wir mussten sie begraben, ohne sie vorher noch einmal sehen zu können.
Lusamba Gode Katalay
Ehemann

Nach der Spuckattacke erkrankte auch Bellys Kollegin innerhalb weniger Tage an Covid-19. Die britische Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Noch ist unklar, ob der Angreifer tatsächlich mit dem Erreger infiziert war. 

Belly Mujinga hinterlässt eine 11-Jährige Tochter.

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