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Autoindustrie brechen Käufer weg

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Autoindustrie brechen Käufer weg
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Reisen verpönt, Wirtschafts-Aussichten nebulös – was soll in Corona-Zeiten ein neues Auto? Der Absatz der exportabhängigen Fahrzeugindustrie lahmt weltweit, nur in China besserte sich die Lage zuletzt wieder etwas.

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In Deutschland wurden im April 61 Prozent weniger Autos neu zugelassen als ein Jahr zuvor, in der EU waren es gut drei Viertel (minus 76,3 %) weniger – vor allem weil in Italien (minus 97.6%), Spanien (minus 96.5%) und Frankreich (minus 88.8%) so gut wie gar nichts mehr ging (Zahlen: European Automobile Manufacturers Association).

ANGST UM JOBS

Wenn EU-weit fast 900.000 (872.364) weniger Autos Käufer finden als vor Jahresfrist, herrscht Muffensausen nicht nur im Porsche-Hauptsitz Zuffenhausen:

Große Teile der deutschen Autozulieferindustrie stellen sich laut einer Mitgliederumfrage des Branchenverbands VDA auf hohe Jobverluste ein, wenn das so weitergeht. Allein in den 132 teilnehmenden Firmen sollen demnach schon bis zu
12.500 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen, falls die Nachfrage nicht bald anzieht. Bei 93 Prozent der Branche herrsche Kurzarbeit, im Schnitt für etwa die Hälfte der Belegschaft, bei 9 Prozent für alle Mitarbeiter.