Trump fordert umgehende Öffnung von Gotteshäusern

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Von Euronews
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Anderenfalls werde er sich über die Gouverneure der Bundesstaaten hinwegsetzen, drohte Trump.

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US-Präsident Donald Trump hat mitten in der Coronakrise die Gouverneure der Bundesstaaten unter Druck gesetzt.

Trump forderte die sofortige Öffnung von Kirchen, Moscheen und Synagogen. Anderenfalls werde er sich über die Gouverneure hinwegsetzen. Der US-Präsident genießt vor allem unter weißen evangelikalen Christen starken Rückhalt.

Er sagte im Weißen Haus: "Die Gouverneure müssen das Richtige tun und zulassen, dass diese sehr wichtigen essenziellen Orte des Glaubens gerade jetzt, für dieses Wochenende, geöffnet werden. Wenn sie es nicht tun, werde ich gegen die Gouverneure vorgehen."

Kalifornien lässt sich Zeit

Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, erklärte, dass entsprechende Richtlinien erst am Montag fertig sein werden, und er nannte kein Datum für Kirchenöffnungen:

"Wir haben in der vielfältigen, nun ja, interreligiösen Gemeinschaft und innerhalb der Vielfalt unserer glaubensbasierten Offiziellen im ganzen Bundesstaat oben und unten an der Differenzierung gearbeitet. Das betrift die großen Megakirchen und die eher nachbarschaftlich orientierten Kirchen. Es gibt verschiedene Arten von Kirchenbänken und Sanitärprotokollen. Wir haben an diesen unrterschiedlichen Richtlinien gearbeitet und wir sind nur noch wenige Tage entfernt. Spätestens am Montag werden wir diese Richtlinien veröffentlichen."

Fast 1,6 Millionen Infektionen

Zwischenzeitlich haben mehr als 1.200 Pastoren in Kalifornien angekündigt, ungeachtet aller Regeln ab dem 31. Mai wieder Gottesdienste anzubieten.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC warnt regelmäßig vor großen Zusammenkünften und Versammlungen aller Art. Die Johns-Hopkins-Universität hat bislang fast 1,6 Millionen Coronavirus-Infektionen in den USA registriert.

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