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Covid-19-Umfrage: Hat die EU den Staaten geholfen?

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Die Coronavirus-Pandemie stellt auch die Europäische Union vor beispiellose Herausforderungen. Haben die Staaten und EU-Institutionen ihre Arbeit gemacht? Gut? Je 1.500 Antworten aus Deutschland, Frankreich und Italien auf eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Redfield and Wilton, London, für Euronews.

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Weiter so” als EU-Staat – das finden 71 % der befragten Deutschen gut. Aber nur etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Frankreich und ganze 47 % in Italien.

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Aber die meisten meinen, dass die Pandemie die EU geschwächt hat. Diese Stimmung ist in Italien besonders stark, mehr als 60 % sehen die Staatengemeinschaft jetzt als schwächer an.

Die Mitgliedsstaaten hätten hauptsächlich einzeln und auf eigene Rechnung gehandelt, findet eine Mehrheit in allen drei Staaten.

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Auch hier sind die Italiener besonders meinungsstark – ihre Regierung hatte die Reaktion der EU offen kritisiert. Nicht mal jeder zehnte ist der Ansicht, dass die Mitgliedstaaten einvernehmlich gehandelt haben.

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Und auf die Frage, ob Brüssel ihrem Land in der Krise geholfen habe, befanden Deutsche, Franzosen und Italiener in erheblichem Maß, dass dies nicht der Fall gewesen sei.

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Und auch für das umstrittene EU-Konjunkturpaket gibt es Denkanstöße.

Viele Franzosen und Italiener sind der Ansicht, dass es mehr Unterstützung für die von der Krise am stärksten betroffenen Staaten hätte geben müssen. Und bei den Deutschen sind mehr mit der Idee einverstanden als dagegen.

RAUFT EUCH ZUSAMMEN!

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In ungewöhnlicher Einigkeit sehen die Befragten in allen drei Ländern in der künftigen Stärkung der Gesamtwirtschaft der EU eine Priorität. Und sie befürworten im Großen und Ganzen Maßnahmen, die das Gesundheitswesen ankurbeln, den Euro stabilisieren und frisch Arbeitslose unterstützen.

Die größte Herausforderung für die Staats- und Regierungschefs der EU könnte nun sein, die Hoffnungen und Erwartungen der Europäer mit dem in Einklang zu bringen, was die gebeutelte Gemeinschaft tatsächlich leisten kann.

su, Redfield and Wilton

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