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Corona-Pandemie: Die neuesten Entwicklungen in Europa

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Corona-Pandemie: Die neuesten Entwicklungen in Europa
Copyright  Dursun Aydemir/Anadolu Ajansı
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Hände waschen und Abstand halten - diese Verhaltensregeln werden solange gelten, bis ein Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 gefunden ist. Wie sichergestellt werden kann, dass dieser für alle zugänglich sein wird, ist Thema auf einer heute stattfindenden Online-Geberkonferenz, die von Großbritannien ausgerichtet wird. Mehr als 50 Staaten und bei dem Thema führende Köpfe wie Bill Gates würden zusammenkommen, um mindestens 7,4 Milliarden Dollar zu sammeln, erklärte der britische Premier Boris Johnson am Mittwoch.

WHO: Impfstoff in elf bis 17 Monaten

Die WHO rechnet damit, dass es in elf bis 17 Monaten einen sicheren und effektiven Impfstoff gibt. Mehrere Staaten haben sich bereits in verschiedenen Allianzen zusammengeschlossen, um die Entwicklung zu fördern. Der Präsident der Föderation des Internationalen Roten Kreuzes und andere Hilfsorganisationen warnen vor einem nationalen Wettbewerb und hohen Preisen, bei dem ärmere Staaten und Menschen benachteiligt werden. Jeder müsse Zugang zu den lebensrettenden Behandlungsmöglichkeiten bekommen, so Francesco Rocca.

Im Umgang mit der Corona-Pandemie sticht vor allem Schweden mit seinem lockeren Ansatz heraus. Der Chefepidemiologe des Landes räumte am Mittwoch erstmals Fehler ein. Ideal wäre der Mittelweg zwischen dem schwedischen Weg und den Ausgangssperren und Ladenschließungen in anderen Ländern gewesen, so Anders Tegnell. Grundsätzlich sei er aber zufrieden mit der Strategie. "Sie funktioniert gut", so Tegnell. "Das Ansteckungslevel ist gering, leider haben wir eine sehr hohe Todesrate, aber daran arbeiten wir und wir sehen, dass sie ziemlich schnell zurückgeht."

Griechenland: Einreisende aus Katar infiziert

Die meisten europäischen Länder versuchen den Spagat zwischen Wiederöffnung von Geschäften, Restaurants und Schulen und Hygienemaßnahmen, Reiseziele wie Griechenland die Balance zwischen Wiederbelebung des Tourismus und Sicherheit. Nicht ohne Risiken: Zwölf Einreisende aus Katar wurden am Montag positiv getestet. Alle Passagiere des Fluges wurden unter Quarantäne gestellt. Der Flugverkehr nach Katar wurde bis zum 15. Juni ausgesetzt.