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"Corona-Krise nicht unterschätzen" - EZB sieht Einbruch beim BIP von 8,7%

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"Corona-Krise nicht unterschätzen" - EZB sieht Einbruch beim BIP von 8,7%
Copyright  Chris O'Meara/Associated Press
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Die Weltbank warnt vor einer Gesundheits- und Wirtschaftskrise von bisher nicht gekannten Ausmaßen, die bis zu 100 Millionen Menschen in die Armut stürzen könnte.

Weltweit wird die wirtschaftliche Aktivität in diesem Jahr um 5,2 Prozent einbrechen.

Die ECB geht von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Euroraum um 8,7 Prozent aus, sie hofft aber auf einen Aufschwung von 5,2 Prozent im kommenden Jahr.

EZB-Chefin Christine Lagarde meint, man dürfe die Folgen der Coronavirus-Krise nicht unterschätzen. Per Video zugeschaltet, sagte Lagarde den Europaabbeordneten in Brüssel: "Es ist eine Krise, die niemandes Schuld ist, die von niemandem verursacht wird, und eine Krise, die alle betrifft. Deshalb sprechen wir von einer symmetrischen Krise oder einem symmetrischen Schock."

Je schärfer der Lockdown, desto schlimmer der wirtschaftliche Einbruch

Je drastischer der Lockdown, desto heftiger der wirtschaftliche Einbruch in diesem Frühjahr. Am schlimmsten in Europa trifft es laut den OFCE-Experten Italien, Spanien und Frankreich mit Verlusten beim Bruttoinlandsprodukt im April von mehr als 36 Prozent, Deutschland komme mit minus 24 Prozent relativ glimpflich davon.