West Point: Trump lobt frühere Militär-Einsätze für Bürgerrechte der Afroamerikaner

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Von su mit AP, AFP
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US-Präsident Donald Trump hat bei einem Auftritt vor der Abschlussklasse der renommierten Militärakademie West Point jede weitere Kontroverse mit dem Militär vermieden

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US-Präsident Donald Trump hat bei einem Auftritt vor der Abschlussklasse der renommierten Militärakademie West Point jede weitere Kontroverse mit dem Militär vermieden. In seiner Rede vor den mehr als 1.100 Offiziersanwärterinnen und -anwärtern nannte der Präsident die USA das „großartigste Land in der Geschichte der Menschheit“, ohne auf die aktuellen Anti-Rassismus-Proteste einzugehen.

Ausdrücklich lobte Trump den Einsatz des Militärs im früheren Kampf für die Bürgerrechte der Afroamerikaner. Seine Spannungen mit der Militärführung über seinen angedrohten Militäreinsatz gegen die Proteste erwähnte er nur am Rande.

QUARANTÄNE FÜR DEN PRÄSIDENTEN

Trump hielt die Rede zur Abschlussfeier auf eigenen Wunsch. Die Akademie war wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen worden, wegen seines Auftritts wurden die Militäranwärter aber zurückbeordert und mussten sich einer zweiwöchigen Quarantäne- und Testphase unterziehen.

Beim Einzug trugen sie Masken, der US-Präsident trat wie gewöhnlich ohne Mundschutz auf.

VOR DEM TOR 8 MINUTEN 46 SEKUNDEN STILLE

Während Trump vor den Nachwuchsmilitärs sprach, versammelten sich mehrere Protest-Gruppen vor den Toren der Akademie.

Es gab Reden, Gesänge und sogar 8 Minuten und 46 Sekunden Stille - Demonstranten knieten in Erinnerung an den in Polizeigewahrsam umgekommenen George Floyd nieder.

su mit AFP, AP

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