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Zu Trumps 74.: Gratulation, aber auch Spott und Protest

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"Trumptilla" in Fort Lauderdale, Florida
"Trumptilla" in Fort Lauderdale, Florida   -   Copyright  CHANDAN KHANNA / AFP
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Sympathiekundgebungen, aber auch Protest und Twitterspott: Das alles gab es zum 74. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump.

Anhänger in Florida feierten mit Bootsparaden, sogenannten "Trumptillas" den Präsidenten. Andernorts mit wurde mit Auto- und Motorradkorsos lautstark gratuliert. Mit dabei: Viel Rot-weiß-Blau - der 14. Juni ist in den USA Flag Day - ein Gedenktag, an dem die US-Flagge gehisst wird.

Das sei wunderbar, schwärmt eine Trump-Anhängerin. Es zeige, dass das Land Trump den Rücken freihalte, anders als manche Republikaner. Das Volk stehe hinter ihm.

Alle seien hier, um den 45. Präsidenten zu unterstützen, bestätigt ein junger Mann mit "MAGA" (Make America Great Again)-Basecap. "Und das noch vier weitere Jahre!"

Doch auch Trump-Gegner verschafften sich am Geburtstag des Präsidenten Gehör, unter anderem vor dem Weißen Haus in Washington.

AP Photo/Jose Luis Magana
Trump-Luftballons vor dem Weißen HausAP Photo/Jose Luis Magana

Trump und die "rutschige Rampe"

Derweil sorgte ein etwas wackeliger Auftritt Trumps am Samstag in der Militärakademie West Point im Internet für Spott. Unter dem Hashtag #Trumpisnotwell wurde über den Gesundheitszustand des Präsidenten spekuliert.

Was war passiert?

Der Präsident war nach seiner Ansprache vor den Absolventen der Akademie eine Rampe sichtbar langsam und vorsichtig heruntergegangen. Außerdem kursierte ein Video-Ausschnitt der zeigt, wie Trump beim Trinken die zweite Hand zu Hilfe nimmt, um das Glas an die Lippen zu führen.

Der Präsident sorgte mit einer Erklärung auf Twitter für zusätzliche Aufmerksamkeit: Die Rampe sei "sehr lang und steil" gewesen, habe kein Geländer zum Festhalten gehabt und sei vor allem sehr rutschig gewesen. "Das Letzte, was ich tun wollte, war hinzufallen, damit die Fake News damit Spaß haben."

Das Thema Alter und mangelnde Fitness ist Trump im US-Präsidentschaftswahlkampf wichtig. So spottet er oft über seinen designierten demokratischen Herausforderer Joe Biden wegen sprachlicher Aussetzer und nennt ihn "Sleepy Joe" (Schläfriger Joe). Biden ist 77 Jahre alt.