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500 bei "Party" in Berlin: Polizei mit Flaschen beworfen

Gleisdreieck Ende März
Gleisdreieck Ende März   -   Copyright  ODD ANDERSEN/AFP
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Hunderte junge Leute hatten sich in den sozialen Medien zu einer "Party" am Gleisdreieck in Berlin verabredet. Offenbar fehlt vielen in der deutschen Hauptstadt die Clubkultur - vielleicht aber auch die Uni. Und mit der Einhaltung der Corona-Regeln nahmen es wohl nicht alle so genau.

Die Polizei wurde aber von Anwohnern am Freitagabend gegen 21 Uhr 30 wegen des Lärms alarmiert - und erteilte Platzverweise.

Zunächst flog ein Stein in Richtung der angerückten Polizeibeamten, später wurden die Sicherheitskräfte laut Polizeimitteilung mit Flaschen beworfen. Die Berliner Polizei berichtet - auch auf Twitter - von sechs leicht verletzten Beamten und 15 Festnahmen.

Offenbar hatten viele, die zu der "Party" gekommen waren, zuviel Alkohol mitgebracht und getrunken. Im Polizeibericht heißt es: "Am U-Bahnhof Gleisdreieck saßen Alkoholisierte teils auf der Fahrbahn und mussten von der Fahrbahn gedrängt werden."

Auf Twitter wurde auf einem Foto auch gezeigt, wie es danach aussah. Einige überlegen, ob es sinnvoll wäre, den Park nachts zu schließen.

Zuletzt hatte es viele warnende Stimmen über Versammlungen mit zu vielen Menschen in Berlin gegeben.