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Coronavirus: In Peking werden alle Schulen geschlossen

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Absperrungen in Peking
Absperrungen in Peking   -   Copyright  Ng Han Guan/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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In Peking werden die Sicherheitsmaßnahmen nach dem Coronavirus-Ausbruch auf dem Xinfadi-Großmarkt weiter ausgeweitet. Die Behörden in der chinesischen Hauptstadt riefen die zweithöchste Gefahrenstufe aus. Ein- und Ausreisen werden wieder streng kontrolliert.

Zudem sollen Schüler ab Mittwoch nicht mehr in die Schulen zurückkehren und stattdessen Online unterrichtet werden. Unternehmen wurden aufgerufen, Teile ihrer Belegschaft aus dem Home Office arbeiten zu lassen. In vielen Stadvierteln gibt es strenge Ein- und Ausgangskontrollen. Einige Wohngebiete wurden komplett abgeschottet.

Das Arbeits- und Geschäftsleben solle allerdings wie gewohnt weiterlaufen, hieß es.

Zuvor hatte die Pekinger Gesundheitskommission mitgeteilt, dass in der Stadt 27 neue Infektionen nachgewiesen wurden. Aus der Nachbarprovinz Hebei wurden vier Infizierte gemeldet. Eine weitere Erkrankung gibt es in der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas.

Seit Donnerstag verzeichnete Peking 106 neue Infektionen.

Der neue Ausbruch, der in der vergangenen Woche registriert wurde, ist wahrscheinlich auf den Großmarkt Xinfadi in Peking zurückzuführen.