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Mit 92 Prozent wiedergewählt: Islands Präsident Gudni Jóhannesson

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Mit 92 Prozent wiedergewählt: Islands Präsident Gudni Jóhannesson
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Haushoch, mit 92,2 Prozent der Stimmen hat sich der isländische Präsident Gudni Jóhannesson eine zweite Amtszeit gesichert. Beim isländischen Volk ist er sehr beliebt. Ihm zustehende Gehaltssteigerungen hat er immer abgewiesen und das Geld für wohltätige Zwecke gespendet. Sein Sieg war in Umfragen bereits vorhergesagt worden.

Wie Jürgen Klopp

Nach seinem Wahlsieg sagte Jóhannesson dem staatlichen Rundfunksender RUV, er sei zwar kein Fan des Fußballclubs Liverpool, doch er wolle eine solche Führungspersönlichkeit wie Liverpools deutscher Trainer Jürgen Klopp sein. "Er zeigte Verantwortung aber auch Bescheidenheit, war wettbewerbsfähig aber auch höflich (...) So sind gute Führungspersönlichkeiten, und ich möchte für die nächsten vier Jahre ein solcher Präsident sein."

Nur ein Gegenkandidat

Sein einziger Herausforderer war der Geschäftsmann Gudmundur Franklín Jónsson, der etwas weniger als acht Prozent der Stimmen erhielt.

Auf der Insel mit ihren rund 360.000 Einwohnern werden alle vier Jahre Präsidentenwahlen abgehalten, wenn es überhaupt mehr als einen Kandidaten gibt.

Island gehört nicht zur Europäischen Union, dafür aber ebenso wie Norwegen und Liechtenstein zum Europäischen Wirtschaftsraum.