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EU hebt Einreisestopp aus 14 Ländern auf - aber nicht für Amerikaner

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EU hebt Einreisestopp aus 14 Ländern auf - aber nicht für Amerikaner
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Die EU hat mit der Aufhebung der Beschränkungen für die Einreise in die Union begonnen.

Ab Mittwoch dürfen Bürger aus 14 Drittstaaten wieder die EU-Außengrenzen überqueren. China ist auch erwähnt, muss aber zunächst auch EU-Bürgern die Einreise gestatten.

Bislang sind auf der Liste

Algerien,

Australien,

Kanada,

Georgien,

Japan,

Montenegro,

Marokko,

Neuseeland,

Ruanda,

Serbien,

Südkorea,

Thailand,

Tunesien

und Uruguay.

Die Kriterien standen ausschließlich im Zusammenhang mit der Pandemie, so John Bruton, Ex-EU-Botschafter in den USA.

Die EU habe eine sehr sorgfältige Entscheidung getroffen, basierend auf der Intensität des Coronavirus und der Fähigkeit, dieses einzudämmen. Reisende nach Europa sollen das Virus nicht wieder einschleppen. Politische Erwägungen hätten keine Rolle gespielt.

Amerikaner dürfen weiterhin nicht in die EU einreisen. Beobachter spekulierten daraufhin, dies könnte an den schlechten transatlantischen Beziehungen liegen und eine Art Vergeltungsmaßnahme gegen Donald Trump sein.

Er glaube nicht, dass in Brüssel ernsthaft über eine Reiseerlaubnis für Amerikaner diskutiert worden sei, dafür sei die Pandemie in den USA zu alarmierend, sagt Anthony Gardner, unter Obama US-Botschafter bei der EU.

Allerdings habe Trumps einsame Entscheidung, Europäer mit einem Einreisestopp zu belegen, nicht gerade geholfen.

Für Amerikaner, die immer noch von einem Urlaub in Europa träumen, ist noch nicht alles verloren.

Die Liste der Drittstaaten wird alle zwei Wochen überprüft.