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Centre Pompidou: Hommage an Christo mit Maske

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Centre Pompidou: Hommage an Christo mit Maske
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Das Centre Pompidou hat nach monatelanger Pause unter strengen Corona-Regeln wieder seine Türen geöffnet. Der übliche Massenansturm wird wohl noch eine Weile ausbleiben.

Dafür gibt es zur Wiedereröffnung ein wahres Ausstellungshighlight - wenn auch mit wehmütigem Beigeschmack. "Christo und Jeanne-Claude - Paris!"

Die fürs Frühjahr angesetzte Schau samt Verhüllung des Pariser Triumphbogen musste wegen der Pandemie verschoben werden - dann verstarb der berühmte Verpackungskünstler am 31. Mai in New York.

Die Ausstellung sei nun auch eine Hommage - unter ganz besonderen Umständen, meint die Kuratorin Sophie Duplaix. Man trage Maske und betrachte Objekte, die ihrerseits verpackt seien, das erzeuge be im Besucher einen ganz eigentümlichen Effekt.

Der Fokus der Werkschau liegt auf den Pariser Jahren von Christo und Jeanne-Claude.

"Wir mögen Christo schon seit Langem", erklärt ein Besucher, sichtlich gerührt. Meine Frau kommt aus Bulgarien, ebenso wie er. Heute ist unser Hochzeitstag. Wir sagten uns, gerade nach dem Lockdown, warum nicht als Erstes die Ausstellung gehen?"

Das Werk von Christo und Jeanne-Claude ist bis zum 19. Oktober im Centre Pompidou zu sehen. Die Verhüllung des Arc de Triomphe mit rund 25 000 Quadratmetern silber-bläulichem Stoff soll im September 2021 stattfinden.