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Corona-Sommer 2020: "Die zweite Welle ist da"

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Corona-Sommer 2020: "Die zweite Welle ist da"
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Ferien am Strand in Europa im Sommer 2020 - nirgendwo auf der Welt ist die Lage wie in den Jahren zuvor.

Der Wettstreit um die Touristen wird ein harter Kampf, warnt ein UN-Bericht. Wegen der Reisebeschränkungen müssen die Weltwirtschaften alllein im Tourismus-Sektor 4,2 Prozent des globalen BIP einbüßen.

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Touristen aus Hamburg bei ihrer Ankunft in Heraklion auf KretaHarry Nakos/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.

Menschen in Bergamo sind verzweifelt

In Bergamo - einem der Epizentrem der Pandemie in Europa - ist die Lage besonders dramatisch.

Der Besitzer eines Cafés berichtet: "Wir sind nur noch bei 10 Prozent, früher kamen 150 Leute pro Tag, jetzt sind es zwischen 15 und 30."

Auch die Mitarbeiterin eines Souvenirladens in Bergamo ist ziemlich verzweifelt: "Die Situation ist überall auf der Welt die gleiche, wir sollten aufhören, Bergamo dafür verantwortlich zu machen.

TVE via EBU
Bruna arbeitet in einem Souvenirladen in BergamoTVE via EBU

"Die zweite Welle ist da"

Die zweite Welle ist da, titelt BLICK in der Schweiz. Das Blatt zitiert den Epidemiologen Andreas Cerny, der seine Sorge schon in der vergangenen Woche geäußert hatte.

Auch der Zürcher Tagesanzeiger schreibt: "Die zweite Welle ist jetzt wohl in der Schweiz angekommen."

Die Steigerungsrate der Infektionszahlen gehört derzeit zu den höchsten der Welt. Der Bundesrat spricht noch davon, man wolle die zweite Welle verhindern - zum Beispiel indem ab Montag in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht gilt.

Zwar ist die Einreise in die Schweiz ab dem 20 Juli auch aus einigen Nicht-EU-Staaten wie Marokko, Algerien und Tunesien wieder erlaubt, aber selbst Schweizer müssen nach ihrer Rückkehr 10 Tage in Quarantäne. Auch Schweden und Serbien gehören zu den Risikoländern.

Mehr als 60.000 Tote in Brasilien

Zu den Ländern, aus denen die Menschen derzeit weder in die Schweiz noch in die EU einreisen dürfen, gehören die USA und Brasilien, die beiden Länder mit den meisten Todesfällen. In Brasilien sind jetzt mehr als 60.000 Menschen in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Neue Ausgangssperre in Buenos Aires

In Argentinien versucht die Regierung durch eine zweite Ausgangssperre in Buenos Aires nach einem sprunghaften Anstieg der Fälle in Buenos Aires Schlimmeres zu verhindern.

67.000 Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

Dieser Inhaber eines Buchladens findet die Coronavirus-Einschränkungen richtig. Aber er sagt auch: Immerhin kann ich arbeiten.

Um zur Arbeit zu gelangen, brauchen die Argentinier eine schriftliche Erlaubnis. Die wirtschaftliche Lage war schon vor Corona schwierig,

Journalist • Kirsten Ripper