Eilmeldung
This content is not available in your region

Italien will Corona-Notstand verlängern

euronews_icons_loading
Italien will Corona-Notstand verlängern
Schriftgrösse Aa Aa

In der Slowakei haben die Behörden angekündigt, am Montag über eine neue Verschärfung der Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu entscheiden. Das Land hatte bisher die geringsten Zahlen an Coronavirus-Infektionen in Europa, zuletzt gab es aber sieben Tage in Folge eine zweistellige Zahl von Neuerkrankungen. Die Slowakei hatte als erstes Land in Europa im März einen weitgehenden Lockdown beschlossen und sich gerade erst für die Urlaubssaison wieder geöffnet.

In Italien kündigte Ministerpräsident Conte eine mögliche Verlängerung des Ausnahmezustands an. Bei einem Besuch in Venedig sagte er, das sei nötig, um weiter zu überwachen und gegebenenfalls einzugreifen. Bisher gilt der Notstand in Italien bis zum Ende des Monats. Italienische Medien berichten, dass er bis Dezember verlängert werden soll.

Conte hatte den Notstand am 31. Januar für sechs Monate ausgerufen, nachdem bei einem chinesischen Paar in Rom das Virus nachgewiesen worden war. Mittlerweile sind im Zuge der Pandemie rund 35 000 Menschen gestorben. Die Infektionszahlen sind in Italien aber nach einem langen und harten Lockdown mittlerweile niedrig. Befürchtet wird aber eine zweite Welle. Conte hatte in den vergangenen Monaten Entscheidungen über Ausgangssperren oder ähnliches ohne Zustimmung des Parlaments treffen können

In der russischen Hauptstadt Moskau hat das staatliche Museum für bildende Künste seine Tore wieder geöffet. Es handelt sich um eine der bedeutensten Kunstsammlungen des Landes. Die Ausstellung war wegen der Corona-Pandemie seit Anfang März geschlossen gewesen. Russland gehört zwar zu den am stärksten betroffenen Ländern, die Infektionszahlen in Russland waren nach Angaben der Regierung zuletzt gesunken.