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Lampedusa und Migranten: "Die Einheimischen werden verrückt"

Lampedusa und Migranten: "Die Einheimischen werden verrückt"
Copyright Fabio Peonia/LaPresse
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Von Renate BirkANSA
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Immer mehr Migranten und an Covid-19-Erkrankte können nicht einmal in Quarantäne gebracht werden.

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Die Coronavirus-Pandemie scheint die Migranten nicht davon abzuhalten, nach Europa zu gelangen. Am Montag kamen mindestens 100 auf der italienischen Insel Lampedusa an.

Beamte machten Temperaturkontrollen, bevor die Rettungskräfte sie in eine nahe gelegene Unterkunft brachten.

Diese ist bereits um ein Zehnfaches überbelegt. An die Tausend Migranten sind hier.

Die Selbstisolierung von Covid-19-Fällen ist unmöglich und Bürgermeister Salvatore Martello erklärt, die Insel könne das nicht bewältigen.

"Es ist nicht wahr, dass es weniger Migranten als zuvor gibt. Es gibt mehr als je zuvor, sie kommen auf kleineren Booten an. Aber wenn wir 20 Boote an einem Tag mit elf oder 15 oder 30 Personen haben, werden die Einheimischen hier doch verrückt. "

Der Bürgermeister von Lampedusa sagt, seine Insel habe einfach nicht die Mittel, um noch mehr Migranten aufzunehmen. Das Risiko, dass das Coronavirus verbreiten, mache alles noch schlimmer. Wie so oft schon, appelliert Salvatore Martello an Rom und an Brüssel.

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