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Wasser Marsch in New York gegen Hitzewelle mit 38° C

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Nicht nur Kinder in New York freuen sich bei glühender Hitze über die Wasserspender
Nicht nur Kinder in New York freuen sich bei glühender Hitze über die Wasserspender   -   Copyright  Mark Lennihan/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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New York City ächzt und stöhnt unter einer Hitzewelle. Deshalb öffneten Mitarbeiter der Wasserwerke Hydranten in sozial eher schwachen Gegenden.

Um vor allem den ärmsten Bewohnern der Metropole zu helfen, haben sich die Stadtväter entschlossen, insgesamt 300 Hydranten zu entsperren.

Das ermöglicht eine Abkühlung für diejenigen New Yorker, die entweder keine Klimaanlage haben oder sich die Stromkosten für den Betrieb nicht leisten können. Auf ihrer Webseite veröffentlichte New York City auch weitere Tipps gegen die Hitze. An mehreren Tagen wurden bis zu 100 Fahrenheit, etwa 38° Celsius erreicht.

In diesem Sommer kommt in New York City erschwerend hinzu, dass durch die Coronakrise viele, aber nicht alle öffentlichen Schwimmbäder geschlossen sind.

Die offizielle Öffnung der Hydranten ist auch auf die Vorjahreserfahrungen zurückzuführen. Da griffen die New Yorker vielfach zu Selbsthilfe und manipulierten die Säulen eigenhändig. Die Folge waren immense Trinkwasserverluste.

Jetzt wurden in die ausgewählten Hydranten Durchflussbegrenzer eingebaut. Im Behördenjargon heißen die Wasserstellen jetzt "misting stations". Durch sie profitieren jetzt die Stadt und ihre Bewohner. Statt 3.700 Litern pro Minute fließen nur noch 100 durch die Leitung.