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Drohende Ölpest vor Mauritius: Frankreich schickt Hilfstrupp

Das aufgelaufene Schiff Wakashio
Das aufgelaufene Schiff Wakashio   -   Copyright  Georges de La Tremoille/AP//MU press
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Die Regierung von Mauritius hat wegen der drohenden Ölpest Hilfe angefordert. Vor der Insel im Indischen Ozean ist ein Frachtschiff auf ein Riff aufgelaufen. Aufnahmen zeigen, dass bereits Treibstoff ausgelaufen ist.

Der Regierung des Inselstaates zufolge wurden 400 Ölsperren ausgebracht. Die Besatzung des unter panamaischer Flagge fahrenden Schiffes wurde in Sicherheit gebracht, aufgrund der Wetterlage konnten an dem Frachter bisher kaum Arbeiten vorgenommen werden. Das Schiff Wakashio mit Baujahr 2007 ist rund 300 Meter lang, es fährt für eine japanische Reederei.

Der Premierminister von Mauritius, Pravind Jugnauth, sagte, man werde Frankreich, andere Länder und die Vereinten Nationen um Hilfe bitten, weil man selbst nicht die Kenntnisse habe, um mit einem solchen Unglück umzugehen. „Wenn die biologische Vielfalt gefährdet ist, besteht dringender Handlungsbedarf. Frankreich ist da“, schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Frankreich hat von der Insel La Réunion aus einen Hilfstrupp nach Mauritius geschickt. Die beiden Inseln liegen rund 200 Kilometer auseinander.