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Mutmaßlicher türkischer Spion verhaftet

Spionage durch ehemalige türkische Inhaftierte in Österreich hat offenbar Methode
Spionage durch ehemalige türkische Inhaftierte in Österreich hat offenbar Methode   -   Copyright  Lefteris Pitarakis/ Associated Press
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In Österreich haben die Behörden einen mutmaßlichen Spitzel des türkischen Geheimdienstes enttarnt. Das teilten Innenminister Karl Nehammer und Integrationsministerin Susanne Raab sowie der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit mit.

Wie österreichische Medien berichten, wurde die Person festgenommen. Sie soll geständig sein. Es soll Anklage erhoben werden. Den Berichten zufolge hieß es auf der Pressekonferenz, dass der mutmaßliche Spion ursprünglich in der Türkei in Haft war und der Spitzeltätigkeit zugestimmt habe, um freizukommen. Die Person habe TürkInnen und türkischstämmige EinwanderInnen in Österreich ausspionieren sollen.

Rekrutierung von Inhaftierten hat offenbar Methode

Laut Nehammer wurde diese Methode öfters angewendet. Zwischen 2018 und 2020 wurden demnach 35 Personen in der Türkei verhaftet, nachdem sie aus Österreich eingereist waren. Anschließend seien sie vom Geheimdienst rekrutiert worden, um über RegimekritikerInnen zu berichten.

Zum Geschlecht und zur Staatsangehörigkeit der festgenommenen Person wurden keine Angaben gemacht.