IFA: Spagat zwischen Heim und Halle

Musiker vor der Messehalle
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Von euronews
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Die Messe in Berlin darf nur eine sehr begrenzte Personenzahl gleichzeitig empfangen. Auf eine vollständige Verlegung der Veranstaltung ins Internet wurde verzichtet.

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Eine Messe während der Coronavirus-Pandemie: Die IFA, früher Internationale Funkausstellung, in Berlin versucht den Spagat. Der Betreiber der Technologiemesse wirbt mit dem Motto: Nichts sei besser als die IFA vor Ort. Doch das geht nur mit strengen Vorkehrungen.

„Dezidiertes Hygienekonzept"

„Die IFA hat ein sehr dezidiertes Hygienekonzept entwickelt. Wir als Unternehmen haben uns auch diesem Hygienekonzept natürlich entsprechend ausgerichtet und vorbereitet. Ich glaube, dass die Maßnahmen, die ergriffen worden sind, ausreichend sind, um sowohl unsere Mitarbeiter wie auch unsere Kunden und alle Menschen, die hier in Berlin vertreten sind, entsprechend zu schützen“, erläutert Volker Klodwig von der BSH Hausgeräte GmbH.

Wegen Fernarbeit: Erhöhte Nachfrage nach Geräten

Dass viele Unternehmen aufgrund des Coronavirus auf Fernarbeit setzen mussten und müssen, blieb nicht ohne Auswirkungen auf den Handel. Kai Hillebrandt, GFU-Vorstandsvorsitzender, sagt: „Die Arbeit zu Hause erfordert die passende Ausrüstung. Das hat zu einer erhöhten Nachfrage von Geräten geführt. Und auch während der Zeit der Aufhebung der Einschränkungen blieben essen und arbeiten zu Hause wichtig. Die Verkaufszahlen stiegen dann wieder."

Nichts geht über den persönlichen Kontakt

Den Gedanken, die Messe voll und ganz mit Übertragungen im Internet zu bestreiten, verwarfen die Betreiber und erinnerten sich einer alten Unternehmerweisheit. „Es ist recht einfach: Wenn es ums Geschäft geht, übertrifft nichts den persönlichen Kontakt“, so Jens Heithecker vom Messebetreiber. „Ständige Videoanrufe und Besprechungen über das Internet sind in Ordnung, aber ermüdend und können nur einen Teil des Geschäfts abdecken“, sagt Heithecker.

Rund 200 000 Menschen zieht die IFA normalerweise jährlich an. Diesmal werden es deutlich weniger sein. In den Ausstellungshallen dürfen sich lediglich 750 Menschen gleichzeitig aufhalten.

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