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Surfen statt Quarantäne: Baskische Polizei nimmt Rettungsschwimmerin fest

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Am Strand in Spanien
Am Strand in Spanien   -   Copyright  Emilio Morenatti/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Das Video, das Twitter-User @JavierSanz am Strand von San Sebastián aufgenommen hat, zeigt eine surreale Szene. Beamte der baskischen Regionalpolizei Ertzaintza in weißen Schutzanzügen warten am Zurriola-Strand - und dann führen sie eine junge Frau ab, als sie nach dem Surfen aus dem Wasser kommt.

Offenbar hatten KollegInnen die Rettungsschwimmerin, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, angezeigt. Das berichtet die spanische Zeitung El Confidencial auf ihrer Internetseite.

Die junge Frau war einfach Surfen gegangen statt in Quarantäne und häuslicher Isolation zu bleiben.

In Spanien sind die Corona-Regeln und die Strafen höher als anderswo in Europa. Jetzt droht der Surferin eine hohe Geldbuße von mehreren tausend Euro.

Zudem ist laut @JavierSanz davon auszugehen, dass sie ihren Job als Rettungsschwimmerin verlieren wird.

In Spanien wurden am Dienstag 8,960 bestätigte Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Die spanischen Medien sprechen seit Wochen von der zweiten Welle. Am schlimmsten von den Neuansteckungen betroffen ist die Hauptstadt Madrid - gefolgt von La Rioja und dem Baskenland.