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Covid-19: Jung = leichtsinnig?

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Covid-19: Jung = leichtsinnig?
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Kinder und Jugendliche werden seltener schwer Covid-krank oder sterben daran – so eine britische Studie - ein Grund, weniger aufzupassen?

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock macht sich deshalb Sorgen. Seine Zahlen: Fast dreitausend bestätigte Coronavirus-Fälle an einem Tag – ein steiler Anstieg - und fast dreihunderttausend Infizierte (John Hopkins University).

Matt Hancock, britischer Gesundheitsminister:

"Die Fälle, das sind überwiegend jüngere Leute. Aus anderen Ländern auf der ganzen Welt und in Europa wissen wir aber: So ein Anstieg bei Jüngeren zieht die Gesamtbevölkerung mit. Also ist wichtig, dass die Menschen nicht zulassen, dass diese Krankheit ihre Großeltern infiziert, mit all den Problemen wie Anfang des Jahres."

FRANKREICH

Auch in Frankreich wurden mehr als 7.000 neue COVID-19-Fälle an einem Tag gezählt - etwas weniger als am Samstag mit mehr als 8.500.

Gerade wurden sieben weitere Departements zur roten Zone erklärt, wo die Infektion aktiv zirkuliert, insgesamt sind es jetzt 28.

SPANIEN

In Spanien – auch hier sind die Infektionen auf dem Vormarsch - demonstrierten Schülergewerkschaften und Lehrer in Madrid ("Marea Verde") für eine sichere Rückkehr zum Lehrbetrieb.

Sie wollen eine Sicherheitspolitik, um die Klassenzimmer wieder zu öffnen, und ein Förderprogramm für den Bildungssektor.

Für den 22. und 23. September ist ein Generalstreik angesetzt.

ITALIEN

Italien macht keine Ausnahme bei der jüngsten Welle neuer Fälle.

Am Wochenende versammelten sich trotzdem hunderte Menschen in Rom, um gegen die Coronavirus-Maßnahmen der Regierung zu demonstrieren.

KROATIEN

Gleiches Bild in Kroatien: Das Virus lassen Proteste kalt, also protestierten Hunderte gegen die Einschränkungen – und tanzten durch Zagreb.

Beim sogenannten Freedom Festival waren Transparente zu sehen wie: "Freies Leben, unsere Macht" und "Schaltet euren Fernseher aus, schaltet euer Hirn ein".

su mit dpa