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Österreichs ABC-Schützen: Mit Schultüte und Maske

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Schulkinder
Schulkinder   -   Copyright  ORF/EVN (Videostandbild)
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Für die ABC-Schützen in Österreich gehörte die Maske wie selbstverständlich zum ersten Schultag: Der Mund- und Nasenschutz ist immer dabei. In Österreich sind die Sommerferien vorbei, in sechs Bundesländern hat wieder die Schule begonnen.

„Ich mache mir da wirklich weniger Sorgen"

Dies geschah unter Anwendung mehrerer Hygieneregeln, unter anderem dem Desinfizieren der Hände. Schulen als mögliche Ausbruchsherde und Verbreitungsorte des Coronavirus - diese Jugendlichen bringt das nicht aus der Ruhe:

„Ich mache mir da wirklich weniger Sorgen, weil es gibt die Maßnahmen Abstand und Masken im Schulhaus. Und ich vertraue auch ein bisschen darauf, dass sich die anderen daran halten“, so eine Schülerin. Ihr Klassenkamerad sagt: „Es könnte genauso gut im Bus, im Café, im Restaurant oder bei sonstigen Freizeitaktivitäten, die man besucht, eine Person dabei sein, die infiziert ist.“ Und ein Mädchen meint: „Im Prinzip ist alles gleich. Wir haben Desinfektionsspender schon immer in der Schule gehabt. Und die Masken hat man halt in den Gängen und so an."

Ampel: Hohes Risiko in sieben Gebieten

In Wien, in Niederösterreich und im Burgenland wurde der Unterricht bereits in der vergangenen Woche aufgenommen. Allein in Wien sind seitdem an Schulen 70 Ansteckungsfälle festgestellt worden, die Mehrzahl betrifft Kinder. In Niederösterreich wurden 43 und im Burgenland zwei Ansteckungen im Zusammenhang mit Schulen gemeldet.

Im Rahmen der Ampelregelung werden derzeit sieben Gebiete in Österreich mit der Farbe Orange versehen, darunter Wien und Innsbruck. Orange ist die zweithöchste Gefahrenstufe und bedeutet hohes Risiko.