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Orthodoxe Juden beten an der Klagemauer

In Isreal haben die Feierlichkeiten zum jüdischen Neujahrsfest begonnen. Es geht bis einschließlich Sonntag.

Wenige Stunden vor Rosch ha-Schana wurde ein zweiter landesweiter Corona-Lockdown verhängt.

Drei Wochen lang bleiben Schulen und die meisten Geschäfte geschlossen. Damit gilt der umstrittene zweite landesweite Lockdown auch während der Feiertage Jom Kippur und Sukkot.

Nach dem ersten Auftreten von Corona-Fällen in Israel hatte das Land die Pandemie gut in den Griff bekommen. Nach der weitgehenden Aufhebung der Corona-Beschränkungen verzeichnete Israel in den vergangenen zwei Wochen jedoch eine der höchsten Infektionsraten weltweit.

Hunderte an der belarussisch-ukrainischen Grenze festsitzende Chassiden traten am Freitag die Heimreise an, nachdem ihnen die ukrainischen Behörden unter Verweis auf die Coronavirus-Pandemie die Einreise in die Stadt Uman verweigert hatten. Dort wollten sie das Neujahrsfest am Grab von Rabbi Nachman begehen.