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Corona-Hotspot Madrid: Militär soll helfen

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Corona-Hotspot Madrid: Militär soll helfen
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Im Kampf gegen das Coronavirus in der spanischen Hauptstadt Madrid sollen ab Montag Armee sowie zusätzliche PolizistInnen und ÄrztInnen eingesetzt werden. Die Regionalregierung hatte um die Unterstützung geboten. Die Sicherheitskräfte sollen vor allem Tests durchführen, desinfizieren und die Maßnahmen in den Sperrgebieten überwachen.

Gesundheitsminister Salvador Illa stimmte die Bewohner der Hauptstadtregion auf harte Wochen ein. Dort gab es Mittwoch über 3700 Neuinfektionen, so viele wie in sonst keiner spanischen Region.

Zudem informierte die Regierung über die Lage in den Schulen. Bildungseinrichtungen seien derzeit keine Infektionszentren, so Illa. Nur in besonders schlimm betroffenen Regionen gebe es viele Fälle. Alle Bildungseinrichtungen seien wieder geöffnet, so Bildungsministerin Isabel Celaá und in 95 Prozent davon seien bisher keine Covid-19-Fälle festgestellt worden. Die Schulen sollten offen bleiben und möglichst alle SchülerInnen hingehen.

Madrid: Kommt der komplette Lockdown?

In Madrid sind seit Montag 37 Gebiete in sechs Stadtteilen sowie in sieben Kommunen im Umland teilweise abgesperrt. Etwa 850.000 BewohnerInnen sind betroffen. Freitag will die Regionalregierung weitere Beschränkungen bekanntgeben. Eine Abriegelung der ganzen Hauptstadtregion mit 6,6 Millionen EinwohnerInnen sei aber nur der letzte Ausweg.