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Covid-19 in Spanien: So schlimm ist die Lage in Madrid

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Von Ana Buil Demur mit Efe, El Pais
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Viele Beschäftigte in den Krankenhäusern von Madrid beobachten die steigenden Coronavirus-Zahlen mit Sorge. In einigen Stadtteilen wurden die Corona-Regeln bereits verschärft.

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In Spanien ist die Hauptstadt Madrid weiter besonders stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen. In vielen Krankenhäusern machen sich die Beschäftigten Sorgen, dass die Zahl der Covid-19-Patienten wieder noch stärker ansteigen könnte. 

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Spanien etwa 4.700 Neuansteckungen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Es gab 239 neue Todesfälle, insgesamt sind im Land mehr als 30.200 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Überlastete Ärzte in Madrid drohen mit Streik

Wie El Pais berichtet, fehlen in der Hauptstadt etwa 600 Hausärzte und etwa 150 Kinderärzte, so dass viele Patienten in Krankenhäuser kommen, um sich dort behandeln zu lassen. Die Ärtze-Gewerktschaft Amyts droht mit einem unbefristeten Streik ab dem 28. September.

Die Gesundheitsbehörden der Hauptstadt schlagen vor, die Quarantäne von 14 auf 7 Tage zu verkürzen. Antonio Zapatero meint, es sei besser, wenn die Leute sieben Tage zu Hause bleiben - statt die Selbstisolation gar nicht zu befolgen.

Mehr als 1.000 Infizierte pro 100.000 Einwohner in zwei Stadtteilen

In einigen Stadtteilen wurden die Corona-Regeln bereits verschärft. Weitere Ausgangssperren gelten als möglich. In den Stadtteilen Vallecas und Humanes liegen laut örtlichen Behörden die Zahlen besonders hoch - nämlich bei über 1.000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern.

Eine Frau meint: "Wenn es hier wieder einen kompletten Lockdown gibt, wird Madrid stillgelegt, weil niemand mehr woanders kocht oder putzt.,"

Eine andere Bewohnerin von Vallecas klagt: "Es ist schlimm, ich habe vier Kinder und eine 40 Quadratmeter-Wohnung. Da können Sie sich die Ausgangssperre vorstellen."

Der Süden von Madrid verzeichnet besonders viele Neuansteckungen mit SARS-CoV-2.

Journalist • Kirsten Ripper

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