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Sternenkind Jack: Chrissy Teigen und John Legend teilen Trauer nach Fehlgeburt

Chrissy Teigen und John Legend - 2019
Chrissy Teigen und John Legend - 2019   -   Copyright  Jordan Strauss/Invision
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Viele in den sozialen Medien teilen den Schmerz und die Trauer von Chrissy Teigen (34) und John Legend (41). Model Chrissy Teigen, die Ehefrau von Musiker und Schauspieler John Legend, hat ihr Baby durch eine Fehlgeburt verloren - und sie hat im Internet darüber berichtet.

"Wir sind geschockt und empfinden Schmerz, wie man ihn sonst nur vom Hörensagen kennt. Die Art von Schmerz, die wir noch nie zuvor hatten", schrieb die 34-Jährige in einem herzzerreißenden Post auf Instagram und Twitter zum Verlust ihres dritten Kindes.

Auf einem Foto ist Chrissy Teigen auf dem Krankenhausbett zu sehen.

John Legend teilt den Post seiner Frau mit den Worten "We love you, Jack".

Die beiden Stars haben bereits zwei Kinder: Tochter Luna Simone (4) und Sohn Miles Theodore (2). John Legend, der seit seinem Song "Get lifted" (2004) weltberühmt ist und 11 Grammy Awards gewonnen hat, war 2019 als "sexiest man alive" nominiert worden. Chrissy Teigen ist bekannt dafûr, dass sie in den sozialen Medien auch über negative Erfahrungen berichtet. Mitte September hatte Chrissy Teigen in einem Instagram-Video erzählt, sie müsse wegen gesundheitlicher Probleme im Bett bleiben.

"Wir werden dich immer lieben"

Sonst hätten Teigen und Legend immer erst nach der Geburt die Namen der Kinder ausgesucht. "Aber wir hatten aus irgendeinem Grund begonnen, diesen kleinen Kerl in meinem Bauch Jack zu nennen." Jack habe so hart dafür gekämpft, Teil der kleinen Familie zu werden - "und das wird er sein, für immer. (...) Wir werden dich immer lieben."

Die Posts wurden hunderttausenfach geliked und zehntausendfach geteilt.

Viele Medien berichten über die traurige Geschichte.

Fehlgeburten und Sternenkinder

Je weiter eine Schwangerschaft fortgeschritten ist, desto unwahrscheinlicher wird eine Fehlgeburt. Konnte die Herzaktivität des ungeborenen Kindes im Ultraschall festgestellt werden, beträgt das Risiko einer Fehlgeburt etwa 10%. Ab der 15. Schwangerschaftswoche liegt die Gefahr zwischen 1 und 3%, abhängig vom Alter der Schwangeren. Eine 40-Jährige hat ein doppelt so hohes Fehlgeburtsrisiko wie eine 20-Jährige. Bei älteren werdenden Müttern kommt es häufiger zu einer Fehlverteilung der Chromosomen.

Fehlgeburten sind häufig auch heute noch ein Tabuthema, über das kaum kommuniziert wird. Seit einigen Jahren haben sich Eltern von sogenannten Sternenkindern im Internet zu Selbsthilfegruppen zusammengetan, in denen sie ihre Erfahrungen über den Verlust ihrer Babys austauschen, um die Trauer besser zu bewältigen.