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Moderner Storch: 18-Jährige bringt im Anflug auf München Baby zur Welt

Flughafen München (ARCHIV)
Flughafen München (ARCHIV)   -   Copyright  Matthias Schrader/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Die Bundespolizei am Flughafen München ist erfreut darüber, ein freudiges Ereignis mitteilen zu können. An Bord eines Fluges von Kairo nach London hatten bei einer 18-jährigen Passagierin die Wehen eingesetzt. Sie war unterwegs von der ägyptischen Hauptstadt nach London, wo die junge Jemenitin mit dem Vater des Babys leben will. Mit an Bord war - laut Polizeibericht - die 38-jährige Mutter der jungen Frau.

Es wurde entschieden, dass die Maschine in München zwischenlanden sollte. Doch das kleine Mädchen war schneller und kam in 10.000 Metern Höhe zur Welt.

Die junge Mutter und die Neugeborene sind wohlauf, wurden aber zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Polizeibericht wird die Geschichte so erzählt: "Früher hat man den Kindern weisgemacht, die kleinen Geschwister bringt der Storch. Heute (15. September) war es ein größerer Vogel aus Metall. Gegen Mittag ist eine Maschine einer ägyptischen Fluglinie außerplanmäßig in München gelandet. Der Vogel war auf dem Weg von Kairo nach London. Der Grund für die "Notlandung" war ein besonders freudiger, die Geburt eines Kindes. Mutter und Tochter sind dem ersten Anschein nach wohl auf und erholen sich in einem Krankenhaus im Umland von den Strapazen der letzten Stunden.

Im Polizeiberuf erlebt man so einiges, vor allem große Verkehrsflughäfen halten immer wieder kuriose und unglaubliche Geschichten für ihre Mitarbeiter und ihre Polizisten parat. Eine außerplanmäßige Zwischenlandung aber ist keine Seltenheit. Dass die Maschine dann allerdings einen Passagier mehr ausspuckt, als zugestiegen sind, kommt wohl nicht so häufig vor."

Die Bundespolizei am Flughafen München ist mit ihren gut 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweitgrößte Flughafendienststelle der Bundespolizei in Deutschland.