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Neue deutsche Reisewarnung: Schottland und die Niederlande (fast ganz)

Straße in Edinburgh
Straße in Edinburgh   -   Copyright  David Cheskin/AP
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Am Freitagabend, den 2. Oktober 2020, hat das Robert Koch-Institut fast das gesamte Gebiet der Niederlande zum Risikogebiet erklärt. Nur die Provinzen Zeeland und Limburg sind von der deutschen Reisewarnung ausgenommen.

Zudem gelten jetzt Schottland sowie die britischen Regionen North West, North East, Yorkshire and the Humbers als Risikogebiete.

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, sollte sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und in Quarantäne begeben. Bis zum 15. Oktober können Einreisende einen höchstens 48 Stunden altes negatives PCR-Testergebnis vorlegen.

Danach müssen alle aus Risikogebieten Einreisenden zunächst fünf Tage in Quarantäne - und sollen erst dann einen Test machen.

Die aktuelle Liste der Reisewarnungen des RKI finden Sie hier.

Aufgehoben wird die Reisewarnung für die Gemeinden Mittelberg / Kleinwalsertal (Vorarlberg) und Jungholz (Tirol) in Österreich. Allerdings bleiben die Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Wien auf der Liste der Risikogebiete.

Schon zuvor hatte das Auswärtige Amt ganz Frankreich - bis auf die Region Grand Est, zu der das Elsaß gehört - auf die Liste der Risikogebiete gesetzt. Wegen stark angestiegener Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sollten deutsche TouristInnen auch nicht nach Spanien reisen.

Auch für Tunesien gilt eigentlich keine Reisewarnung - allerdings müssen sich Einreisende, wenn sie keine Pauschalreise gebucht haben - einen PCR-Test machen und sich bis zu einem weiteren Test sieben Tage in Quarantäne begeben.

Bisher nicht von deutschen Reisewarnungen betroffen sind die europäischen Urlaubsländer Italien und Griechenland.