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Izmir: Hoffnung auf Überlebende schwindet

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Izmir: Hoffnung auf Überlebende schwindet
Copyright  Ali Aksoyer/DHA via AP
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Im Erdbeben-Gebiet im Westen der Türkei gehen die Bergungsarbeiten weiter. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, schwindet stündlich. Dennoch gibt es kleine Wunder.

In der Nacht zum Sonntag zogen Rettungskräfte einen 70-jährigen Mann lebend aus den Trümmern. Er war mehr als 30 Stunden verschüttet gewesen. Insgesamt konnten bis jetzt mindestens 100 Menschen gerettet werden, es gibt aber noch immer zahlreiche Vermisste. Rund 5000 Retter und 20 Suchhunde sind rund um die Uhr im Einsatz.

Derweil erhöht sich die Zahl der Todesopfer. 49 waren es am Sonntagmorgen, Behördenangaben zufolge gibt es etwa 900 Verletzte.

Am Freitagmittag hatten Erdstöße der Stärke 6,6 die Region erschüttert. Das Zentrum lag demnach in der Ägäis vor der türkischen Provinz Izmir. Das Beben war bis nach Griechenland zu spüren.

Der türkische Präsident Erdogan sprach bei einem Besuch des Katastrophengebiets den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und versprach, zerstörte Gebäude in der Türkei schnell aufzubauen.

Griechenland: Zwei Todesopfer und mindestens 19 Verletzte

Auch der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis machte sich am Samstag ein Bild von der Lage auf der Insel Samos, die von dem Beben und dem darauffolgenden Tsunami getroffen wurde.

Dort wurden zwei Todesopfer und mindestens 19 Verletzte gemeldet. Zwei Jugendliche waren von einer einstürzenden Mauer erschlagen worden.

Aus Furcht vor Nachbeben schliefen viele Bewohner der Insel im Freien oder in Autos, berichten griechische Medien.