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Donald Trump, der US-Präsident, der nicht gehen wollte

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Donald Trump, der US-Präsident, der nicht gehen wollte
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Seit dem Wahlsieg Joe Bidens bei den Präsidentschaftswahlen von Donald Trump nichts als Schweigen. Kein US-Präsident in der Geschichte des Landes hat sich jemals geweigert, eine Niederlage einzugestehen, nachdem alle Stimmzettel ausgezählt waren. Die Frage ist, wie werden die USA reagieren, wenn Donald Trump es weiterhin nicht tut.

In Washington DC und vielen anderen Metropolen in den USA herrschte am Wochenende eine ausgelassene Stimmung in den Straßen. Die Anhänger von Joe Biden feierten ihren neuen Präsidenten.

Eine Frau sagte: "Wir feiern, weil Trump geht." Ihre Freundin: "Trump ist ein Rassist und als schwarze Frauen in diesem Land müssen wir rausgehen und dabeisein, weil die Mehrheit der Amerikaner ihn abgewählt hat." Eine andere junge Frau meint: "Ich bin einfach so glücklich, ich hasse Trump, bin ich gekommen, um einfach nur zu feiern."

70 Millionen US-Amerikaner haben Trump gewählt

Doch 70 Millionen US-Amerikaner haben den amtierenden Präsidenten Donald Trump gewählt, nur vier Millionen weniger als Joe Biden.

Trump-Wähler sind nicht nur enttäuscht, viele weigern sich, das Wahlergebnis zu akzeptieren.

Eine Trump-Wählerin: "Es sind die Medien, die Bidens Sieg erklärt haben und das ist der volle Beweis dafür, dass die Medien diese ganze Wahl manipuliert und propagiert haben. Die Leute werden einer Gehirnwäsche unterzogen. Man kann es deutlich sehen."

Eine andere Anhängerin Trumps sagt: "Wir kämpfen noch, wir sind hier, um laut zu sein, um gehört zu werden, um Transparenz zu fordern. Wir wollen Antworten. Es gibt noch viele Fragen und einige Wahlen, wie die in Arizona, sind immer noch sehr eng und sollten noch nicht entschieden sein."

Donald Trump, sein Team und seine Familie weisen in den sozialen Medien weiterhin auf einen angeblichen Wahlbetrug hin.